Oh diese scheinheilige EU!

Wie diktatorisch
ist diese EU?

Gerade noch waren wir alle im Taumel der EU-Wahl. Aber was bringt die EU eigentlich uns Menschen? Über einer – großteils von den Konzernen geschürten – EU-Begeisterung wird oft darauf vergessen, wie alle jene kleineren Unternehmen unter dieser Konzern-EU zu leiden haben, die ihr Geschäft eben nicht auf weltweiter Basis betreiben.

Alle diese Unternehmen, die ihr Geschäft nicht auf weltweiter Basis betreiben, sind in einem bestimmten Land und für eine bestimmte, dort ansässige Bevölkerung tätig. Sie können bei wirtschaftlichen Problemen, Schwierigkeiten oder auch bei zu hohen Steuern nicht einfach mit ihrem ganzen Betrieb irgendwohin weit weg ins Ausland ausweichen, wie es bei den weltweit agierenden Konzernen heute leider gang und gäbe ist. Dadurch werden genau diese lokalen Unternehmen zu den Opfern der allseits so hoch gelobten Globalisierung.

Diese EU fördert — gesteuert von Tausenden von Lobbyisten mit vielen Milliarden Euro dahinter — die totale Globalisierung. Jede Art von Handel muss möglich sein, Hindernisse müssen ausgeräumt werden.

Diese vollmundig gepriesene Globalisierung nützt allerdings nur großen, international agierenden Konzernen. Den »Kleinen« schadet sie. Sie schadet allen Unternehmen, die nicht weltweit operieren, sondern in einem bestimmten Land zu Hause sind. Die enge Verbindung eines Unternehmens mit seinem Heimatland wird somit hier zur Falle. Die globalen Konzerne und Corporations können da stets viel billiger produzieren, weil ihnen eben die gesamte Welt als billiger Arbeitsmarkt zur Verfügung steht.

Die Konzerne regieren

Und wer zahl, schafft an. Kontrolliert von den globalen Interessen der Konzerne, erlässt diese Konzern-EU nach Belieben (genauer: nach Wunsch des jeweiligen Konzerns) Verbote und Zwangs-Gebote, ohne dass wir Bürger noch irgendwie Einspruch dagegen erheben könnten.

Als Beispiele wären etwa zu nennen: die Glühbirne, starke Staubsauger, Dieselautos, die Zwangsimpfung, die kommende CO2-Steuer, und schon in Kürze der zwangsweise implantierte RFID-Chip für jeden, dazu siehe später mehr.

Es begann mit der Glühbirne.

Die gute, alte Glühbirne tut keinem etwas. Aber Osram will seine glücklosen »Energiesparlampen«, die kein Mensch haben will, endlich in großen Stückzahlen verkaufen. Also befiehlt (ja, befiehlt!) der Licht-Konzern der EU-Kommission, die herkömmlichen Glühbirnen einfach per Gesetz zu verbieten — angeblich, weil die ja viel zu viel Strom verbrauchen. Und gesagt — getan, die Glühbirne ist Geschichte und Osram macht Milliarden mit der Energiesparlampe.

Bald wird bekannt, dass diese Lampe lebensgefährliche Quecksilberdämpfe abgibt, falls sie — eingeschaltet — zerbrochen wird. Passiert dies in einem Kinderzimmer, so darf der Raum danach tagelang nicht mehr benutzt werden, um die Gesundheit der Kinder nicht zu gefährden.

Strom sparen?

Wie ernst der Kommission das mit dem Stromsparen ist, sehen wir bald danach, als die gleiche EU-Kommission, für die schon eine einfache Glühbirne mit sechzig Watt ein gefährliche Stromfresser war, das stromfressende E-Auto einführt, bei dem eine einzige Ladestation zweihundertfünfzigtausend (!) Watt braucht.

Nun ist also keine Rede mehr vom Stromsparen, denn die umgehende Einführung des E-Autos haben Europas Autokonzerne der EU-Kommission befohlen. Diese Autokonzerne stehen unter großem Druck, weil Tesla mit seinem Elektroauto in Amerika plötzlich so großen Erfolg hat und sie in Europa ohne Hilfe des EU-Gesetzgebers dieses ganze neue und vielversprechende Geschäftsfeld komplett den Amerikanern (allen voran Tesla) überlassen müssten. Denn die Menschen in Europa wollen bisher kaum E-Autos kaufen; vor allem, weil es noch viel zu wenige Stromtankstellen (Aufladestationen) gibt. Also muss die EU-Kommission, statt einfach genügend Ladestationen zu schaffen. uns per EU-Gesetz zu unserem Glück zwingen. Wieder einmal.

Übrigens: Obwohl ihr Stromverbrauch im Vergleich zu E-Autos ganz sicher kein Thema mehr ist, bleibt die gute, alte Glühbirne mit ihrem angenehmen, warmen Licht auch weiterhin verboten.

Wie Masern tödlich werden

Auch bei der Impfung weht ein neuer, schärferer Wind. Ausgerechnet eine so harmlose Erkrankung wie Masern muss hier als zweifelhafte Begründung für eine zwangsweise Impfung herhalten — jene Masern, die noch vor einer Generation eine ganz normale Kinderkrankheit waren, die fast jedes Kind in seiner Jugend irgendwann einmal hatte. Auch wenn sie praktisch keine Todesopfer verursachten; jede ordinäre Grippe war um das Hundertfache tödlicher.

Aber die EU-Kommission muss uns eben auch hier wieder »zu unserem Glück zwingen«, obwohl die »Gefahr« dieser Masern verschwindend gering ist. Und so wird es nun bald Gesetz werden, dass Menschen auch gegen ihren Willen sowie entgegen ihrer religiösen Überzeugung (!) zwangsgeimpft werden dürfen.

Die körperliche Unversehrtheit?

Aber etwas anderes wird damit ein für allemal in Europas Gesetzen festgeschrieben: Das (in der UN-Charta verbriefte) Menschenrecht auf körperliche Unversehrtheit ist damit per EU-Gesetz ausgehebelt.

Natürlich dient auch dies nur »zu unserem Besten«, und wird nur angewandt, um uns »zu schützen« — aber nun ist es eben im Gesetz festgelegt: es gibt jetzt Fälle, in denen wir dieses Recht auf körperliche Unversehrtheit schlichtweg nicht mehr haben. Und was ein solcher Fall ist und was nicht, das bestimmt — natürlich — wieder die von der gleichen EU-Kommission verfasste Gesetzgebung.

Die EU muss verteidigt werden

Es kommen wieder Lockrufe aus Brüssel. Aber diesmal nicht von der EU-Spitze, sondern von der NATO. Dieses Nordatlantik-Bündnis wurde ja seinerzeit als Gegengewicht zum »Warschauer Pakt« gegründet, um uns Europäer vor den kriegerischen Angriffen der Ostblockstaaten zu schützen. Es wurde somit 1989 mit dem Zerfall der Sowjetunion überflüssig, weigert sich aber bis heute zu sterben – ganz im Gegenteil!

Die NATO mutierte inzwischen zu einer reinen Filiale der US-Armee. Sie übernimmt nun die Aufgabe, aus den Reihen europäischer Soldaten das »Menschenmaterial« für die Angriffskriege der USA beizustellen – für Kriege, die nach dem Völkerrecht immerhin illegale Angriffe auf souveräne Staaten darstellen. Aber das scheint egal zu sein, denn nun wird ja beispielsweise »Deutschland am Hindukusch verteidigt« – was für ein hanebüchener Unsinn!

Würde ein anderer Staat es wagen, andere Länder »einfach so« zu überfallen und zu bombardieren, dann wäre die USA wohl sofort bereit, diesen Staat zur Strafe dafür (buchstäblich!) »mit Bomben und Granaten« zurechtzuweisen. Aber fremde Länder ohne UNO-Beschluss und oft ohne formelle Kriegserklärung »einfach so« mit Bombenhagel zu überziehen? Das darf nur die USA – und damit auch die NATO.

Wird Österreich Teil der NATO?

Noch schlimmer: Genau jetzt laufen Versuche, auch Österreich immer weiter in dieses NATO-Militärgeflecht einzubinden. Österreich hat sich allerdings mit dem Staatsvertrag – also mit dem Grundstein für unsere Existenz als freier, selbständiger Staat – 1955 zur »immerwährenden Neutralität« verpflichtet. Unsere Soldaten sollen (und wollen) niemals mehr an den Kriegen dieser Welt teilnehmen. Das ist Gesetz in diesem Land, und es ist auch der Wunsch der Menschen in Österreich.

Das wissen auch die Amerikaner. Deshalb arbeiten sie eifrig an diversen Sonderlösungen: sie feilen an »Beistandsabkommen« und »Unterstützungsverträgen«, die allesamt nur ein Ziel haben: Sie sollen Österreich de facto zur Mitarbeit innerhalb der NATO verpflichten, dabei jedoch den äußeren Anschein unserer Neutralität aufrecht erhalten.

Das läuft etwa nach dem Motto: »Natürlich bleibt Ihr neutral, Ihr müsst uns bloß jedes Mal ›helfen‹, wenn wir Euch darum ersuchen! Und damit diese Zusammenarbeit auch klaglos funktioniert, werden alle Eure Befehlsstellen schon einmal vorsorglich in die Kommandostrukturen der NATO eingebunden. Aber wie gesagt, das berührt Eure Neutralität überhaupt nicht. Ehrlich!«

Was kommt als Nächstes?

Ich wette, dass diese gleiche EU-Kommission schon in Kürze das dringende Bedürfnis empfinden wird, uns plötzlich viel besser vor all jenen Betrügern zu schützen, die eine falsche Identität benutzen.

Dafür wird es dann eben notwendig sein, dass jeder EU-Bürger ein RFID-Chip implantiert hat, genauso wie heute jeder Hund, und ebenfalls zwangsweise.

Erst mit solch einem Chip kann die Identität eines jeden Bürgers zu jedem Zeitpunkt zweifelsfrei festgestellt werden. Hallelujah, wir können uns dann endlich vor diesen gefährlichen Identitätsdiebstahl sicher fühlen!

So nebenbei: Kennen Sie auch nur irgend jemanden hierzulande, der Opfer eines solchen Identitätsdiebstahls wurde? Ich auch nicht.

Nebenwirkungen?

Dass diese Chips auch über eine Distanz von einigen Metern ausgelesen werden können, tja, das ist eben so, »aus technischen Gründen«. Ein Schelm, der Schlimmes dabei denkt!

Aber immerhin — ich phantasiere jetzt kurz einmal — könnten dann bei jedem Durchgang und an jeder Straßenkreuzung versteckte Lesestationen installiert werden. Und die könnten ständig abfragen, wer denn gerade dort vorbeikommt. Und sie könnten das auch sofort via Internet weitermelden. Damit wäre für jede Behörde, jede staatliche Autorität über Monate hinweg ganz genau ersichtlich, wann jemand wo vorbeigekommen ist – ein perfektes Bewegungsprofil, und zugleich der feuchte Traum eines jeden Stasi-Überwachers aus der alten DDR!

Aber natürlich ist das nur reine Phantasie, und außerdem brauchen wir ja keine Angst zu haben, denn: »Wer nichts zu verbergen hat, braucht eine solche Überwachung auch nicht zu fürchten!«, wie schon Goebbels damals so überzeugend gesagt hat.

Glyphosat? Fehlanzeige!

Übrigens: wann wird diese EU-Kommission endlich das Teufelszeug Glyphosat europaweit abschaffen? Das wiederum scheint dieser EU nicht so wichtig zu sein, da lässt man sich gerne Zeit.

Immerhin können unsere Konzerne damit ja noch eine Zeitlang prächtig Geld verdienen, warum also so übereilt verbieten? Da geht es schließlich bloß um Menschenleben — um unsere Leben! Aber Menschenleben, die durch dieses Gift vernichtet werden, sind solch einem globalen Konzern wie Monsanto-Bayer wohl egal, so lange der Umsatz stimmt und die Dividenden fließen.

Und genau das ist das teuflische Krebsgeschwür, an dem das geeinte Europa mit all den Hoffnungen, die wir für ein friedliches Miteinander hatten, leider bald elendiglich verrecken wird. Nicht die Bürger, sondern Konzerne wie Monsanto-Bayer bestimmen mit der Macht ihrer Lobbyisten und ihrer Milliarden darüber, welche Gesetze in Brüssel schnell beschlossen werden, welche später und welche überhaupt nicht. Und aus dieser unseligen Konstellation können eben nur Gesetze für Konzerne entstehen, aber nicht Gesetze für Menschen.

P.S.: Und so eine Konzern-EU soll jemand freiwillig wählen?!

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